Vanne

Hi, ich bin Vanne – Mama von zwei wundervollen Kindern, leidenschaftliche Frankfurterin und Wahl-Berlinerin. Ich studiere Kunstgeschichte, praktiziere Reiki und folge meiner tiefen Überzeugung: Jede Gebärende und Familie verdient eine einfühlsame Begleitung.

Meine eigene Reise in die Mutterschaft hat mich geprägt und wachsen lassen. In den letzten vier Jahren durfte ich so viel lernen – über Geburt, über das Wunder des Lebens und über die Kraft, die in jeder werdenden Mutter steckt. Diese Erfahrungen haben mich dazu gebracht, Doula zu werden. Ich bin fest davon überzeugt, dass jede Gebärende eine Doula oder eine liebevolle Unterstützung an ihrer Seite haben sollte – jemanden, der mitfühlt, bestärkt und Raum für eine selbstbestimmte Geburt schafft.

Ich freue mich darauf, dich auf deinem Weg zu begleiten. 💛

"The moment a child is born, the mother is also born. She never existed before. The woman existed, but the mother, never." - OSHO

Als ich zum ersten Mal Mama wurde, traf mich diese Erfahrung unerwartet auf so viele verschiedene Weisen. Noch in meiner Rolle als Maiden verwurzelt, konnte ich nicht absehen, wohin mich dieser Weg führen würde – und schon gar nicht, dass ich schneller als gedacht zweifache Mama sein würde.

Zum Glück war ich in beiden Schwangerschaften und während des Wochenbetts nicht allein. Meine wunderbare Doula, Hebammen und Mütterpflegerinnen standen mir zur Seite und gaben mir Halt. Die Geburten meiner Kinder waren nicht nur kraftvolle, sondern auch transzendente Momente – sie brachten mich in Verbindung mit meinem tiefsten Selbst.

Mutterschaft ist eine Reise voller Veränderungen, und niemand sollte sie alleine gehen. In Zeiten der Transformation sind Gemeinschaft und Unterstützung essenziell. Gemeinsam ist alles leichter.

Warum ich Doula geworden bin

Schon mit Anfang 20 wollte ich unbedingt Doula werden, damals war die Ausbildung allerdings noch daran gekoppelt, dass man selbst Mama sein müsse. So beschloss ich vorerst Kunstgeschichte zu studieren.

Die Geburt meines ersten Kindes brachte mich dann allerdings dazu den Gedanken wieder aufzugreifen und Doula zu werden.

Mit dem positiven Schwangerschaftstest zog damals eine große Unsicherheit bei mir Zuhause ein. Mein Leben als Kunstgeschichte-Studentin änderte sich von einer Sekunde auf die Andere. Auch meine Partnerschaft verwandelte sich schlagartig. Wir warenn neu in einer fremden Stadt ohne Familie und ohne großes Support-Netzwerk. Schon während der Schwangerschaft suchte ich mir liebevolle Begleitung von meiner Doula. Sie half mir dabei mir selbst zu vertrauen, meiner Intuition zu folgen und versicherte mir immer wieder, wie wichtig es ist, dass auch ich als Mama gehalten werden darf. Während dem Wochenbett erfuhr ich größten Zuspruch von meiner Doula.

Die Auseinandersetzung mit feministischer Mutterschaft und meiner eigenen Muttertät sorgte dafür, dass ich mich immer mehr mit den Bedürfnissen von Müttern auseinandersetze. Schnell habe ich festgestellt, dass ich auch „das Dorf“ oder „der Anker“ für andere sein wollte. Die Wichtigkeit von einer liebevollen und wertschätzenden Begleitung in einer Zeit, in der man so offen und vulnerabel ist, wurde mir immer bewusster. Wie wichtig eine traumasensible Geburtshilfe auf Augenhöhe ist, merkte ich schnell. So entschloss ich während meiner Elternzeit meine Ausbildung bei Camalo Gaskin / Center for Doula Pathways zu starten. 

Kurz vor Ende meiner Ausbildung wurde ich mit unserem zweiten Baby schwanger. Ich konnte nun eine intuitive, bewusste und selbstbestimmte Schwangerschaft erfahren. Unsere geplante Hausgeburt wurde zu einer wunderschönen (ungeplanten) Alleingeburt. Eine Erfahrung die ich niemals missen wollte.

Das Wissen und die Aufklärung halfen mir dabei meinen eigenen Weg zu gehen. Entscheidungen zu treffen, die für mich wichtig und richtig waren. Auch dieses Mal begleitete mich meine Doula und tolle Hebammen. Mir ein gutes Geburtsteam aufzubauen war eine Entscheidung, die ich keine Sekunde bereut habe.

Die Erfahrung mit meiner wunderschönen selbstbestimmten zweiten Schwangerschaft und Geburt, haben mich noch mehr darin bestärkt, dass jede Frau* gebären kann. Dass es einen Unterschied macht, wie wir (als Mama) und auch das Baby geboren werden. Dass die Vorbereitung und Aufklärung grundlegend sind. Dabei spielt es keine Rolle, ob du Im Krankenhaus oder Zuhause gebärst – am Wichtigsten ist, dass du eine Entscheidung tiffst, die für dich passt.

All das ist meine Motivation anderen Mamas* in der Zeit der Transformation zur Seite zu stehen – sie liebevoll zu begleiten und zu stärken.

Meine Unterstützung ist für alle – unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder Lebensgeschichte. Ich arbeite traumasensibel, rassimussensibel und achtsam für deine Bedürfnisse.